Chinese New Year in SINGAPUR

 Singapur, im englischen auch Singapore, war unser Ziel der diesjährigen Chinese New Year Feiertage. Donnerstag früh machten wir uns auf gen Suvrnabhumi Airport und flogen mit Air Asia nach Singapur. Der Flug war ein Geburtstagsgeschenk von Kathy an Thorsten und somit viel lediglich noch das Hotel an. Genächtigt im 4 Sterne Furama Riverfront Hotel, ließen wir es uns so richtig gut gehen. Das Hotel war sehr sauber, wie die ganze Stadt, und auch das Personal dort sehr freundlich. Schon vom Flughafen zum Hotel, bemerkten wir wie grün die Stadt Singapur ist.

Vor lauter Bäumen sah man gar nicht die Zahl der Hochhäuser, und die Luft war so was von klar, was mit Bangkok absolut nicht zu vergleichen ist. Da wir allerdings die Chinesischen Neujahrstage für unseren Kurztrip wählten, war auch am Donnerstag in Singapur zu 95% alles zu. Auch dies kannten wir von Bangkok so überhaupt nicht. Waren wir es doch gewohnt das immer alles auf hat, ob Feiertag oder nicht. Nun…, nicht in Singapur!! Aber das hielt uns nicht davon ab, trotz allem die berüchtigte Einkaufsstraße, die Orchard Road, zu besuchen, mit dem Bus.

Ich weiss nicht wann wir das letzte mal mit dem Bus gefahren sind, aber es war recht einfach (die Menschen in Singapur sind sehr nett und hilfsbereit, und JEDER spricht englisch!!) und günstig dazu. Im Vergleich sonst ist Singapur recht teuer. Das merkten wir als wir auf der Orchard Road an einem Strassenimbiss einen Döner samt Pommes und Cola bestellten. Sage und schreibe umgerechnet 12 Euro, was wir schon sehr happig fanden, aber es stellte sich heraus, das dies noch günstig war im vergleich zu manch anderen Speisen die wir in den nächsten Tagen zu uns nahmen….

Von der Orchard Road sind wir dann auf die Suche nach dem Botanischen Garten / Orchideengarten gegangen, und waren etwas enttäuscht. Beim Eingang in den Botanischen Garten kamen wir uns vor wie im Lumpini Park, und der Orchideengarten war noch mehrere Kilometer entfernt und daher liessen wir den aus. Stattdessen nahmen wir lieber ein Taxi zum Riesenrad „Sky Flyer“ was das groesste Riesenrad der Welt sein soll. Die Tour kostete SGD 29.50 pro Person und dauerte ca. 30 Minuten in einer festen Glaskabine. Die Aussicht von dort oben war schon toll, aber toppen konnte die Aussicht welche wir von dem neuen Wahrzeichen Singapurs hatten, dem Marina Sands Hotel – aber das kam erst später. Zurück zum ersten Tag.

Als wir von dem Riesenrad runter waren, sind wir Richtung Fullerton Hotel am Fluss lang gegangen, wo aufgrund des Chinesischen Neujahrs recht viel Trubel herrschte. Zum Schluss des ersten Tages sind wir noch zum Clarke Bay (kurz Clarky) gefahren und haben dort das Nachtleben Singapurs genossen. Völlig erschöpft sind wir dann zurück zum Hotel um die Ereignisses des Tages zu verarbeiten.

Tag-2

Da immer noch Chinese New Year Feiertage in Singapur herrschten, nahmen wir den 2.Tag um den auf der Freizeitinsel „Sentosa Island“ zu verbringen. Hier sind so viele Attraktionen, das man schon genau planen sollte was man sehen möchte. Wir entschieden uns für den Schmetterlingsgarten, wo tausenden von Schmetterlinge so nah an uns vorbeiflogen oder auf Blumen sassen, das das fotografieren eine wahre Wonne war. Es gab dort auch Papageien und Kathy musste für die Fotos herhalten 😉

Nach dem Schmetterlingspark sind wir auf zu den beruchtigen Universal Studios und haben uns bei dem Eintrittspreis fast auf den Arsch gesetzt. Sage und schreibe 74 Singapur Dollar pro Person kostete der Spass, aber man war ja nur einmal in Singapur und daher nahmen wir das in den Kauf. Aufgebaut war der Park wie Phantasialand oder Europa Park Rust. Jede Menge Fahrgeschäfte, Souvenir Läden, Imbissbuden und und und. Im Anschluss besuchten wir noch das Hard Rock Cafe/Hotel und kauften uns neue Singapur/Sentosa Island Shirts, neben den Universal Studio Singapur Shirts 😉

Zum Schluss sind wir noch mit der Cable Car (der Seilbahn) von der Freitzeitinsel wieder rüber nach Singapur, und hatten noch einmal einen tollen Blick über die Insel.

 Tag-3

Little India, die Arab Street, Chinatown und das Marina Sands Hotel standen auf dem Plan. Vielleicht waren wir für Little India zu früh dran, als wir dort gegen 11.00Uhr mittags ankamen, denn es war noch recht viel zu, und daher fanden wir es hier etwas enttäuschend. Wir besuchten den Tempel auf der Seerangosa Road und fuhren dann schon weiter zur Arab Street. Hier war weitaus mehr los, als zuvor in Little India. Teppich- und Stoffhändler reihten sich Laden an Laden, und auch Straßencafes waren geöffnet, wo einige Araber den Tag mit einer Schicha begrüssten. Wir fotografierten die Moschee von außen, denn fotografieren von innen war strengstens verboten, und hatten auch sonst ein paar sehr nette Eindrücke eingefangen.

Am frühen Abend machten wir uns dann auf nach Chinatown, was nett war, aber nicht zu vergleichen mit Chinatown in Bangkok. Wir besuchten hier den Roten Tempel, tranken ein Singha Bier im Thai Restaurant und fuhren dann zum neuen Wahrzeichen Singapurs, das Marina Bay Hotel mit der großen Aussichtsplatform. Schon von unten ist dieses Gebäude atemberaubend, und wenn man dann oben ist, hat man das Gefühl im Himmel zu sein. Der Preis war mal überraschend günstig für Singapur – nur 20 SGD pro Person, was sich sicherlich nach der Einführungsphase auch noch ändert. Wir machten viele Fotos und genossen den Ausblick über Singapur bei Dämmerung und Nacht.

 Tag-4 war der Abreisetag. Da wir aber erst sehr spät Abends weg flogen, verbrachten wir ein paar Stunden am Hotelpool, bevor wir dann noch mal zur Orchard Road gegangen sind, für ein Abschiedsessen im Hard Rock Cafe.

Alles in allem waren wir sehr beeindruckt von Singapur, und sollte es aus irgendeinen Grund mit Thailand nicht mehr funktionieren, so wäre Singapur eine Alternative.

Zu Singapur selbst ist uns noch aufgefallen, das sehr sehr wenig Roller auf den Strassen waren, und die Autos alles Neuwagen waren. Alte Fahrzeuge haben wir nicht zu Gesicht bekommen. Warum das so ist/war, können wir nicht sagen. Auch ist uns das Taxi System ins Auge gefallen. Anders als in Bangkok, wo man einfach an die Strasse geht um ein Taxi ran zu winken, muss man in Singapur die ausgeschilderten Taxi Stände ansteuern, wo man dann brav in einer Reihe steht und auf das nächste Taxi wartet. Anfahrtskosten waren 3 SGD was umgerechnet 75 baht sind, wo hingegen in Bangkok 35 baht Start ist.

Strassen dürfen nicht einfach so überquert werden, sondern nur mit Zebrastreifen oder Fußgänger Ampeln. Wo überall hängen Kameras, und am ersten Tag kam man sich recht beobachtet vor, was aber in den nächsten Tagen schon zur Routine wurde.

Auch bemerkten wir das neben den ganzen Neufahrzeugen, sehr viele „teurere“ Autos auf den Strassen zu sehen waren, wie Porsche, Ferrari, Bentley, Lamborghini, um nur ein paar Marken aufzulisten. Man sieht solche Wagen zwar auch schon mal in Bangkok, aber in Singapur haben wir in den 4 Tagen so viele gesehen, wie in einem Jahr Bangkok.

Wir hoffen mit unserem Bericht einen Geschmack auf Singapur gemacht zu haben und wünschen viel Spass bei den Bildern.

Im ganzen haben wir fast 1000 Bilder geschossen, die wir hier aber nicht alle zeigen können.

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Viel Spass, Die Boehmers